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Soziale Medien: Wenn Algorithmen Todesfallen aufstellen

By Staff
Soziale Medien: Wenn Algorithmen Todesfallen aufstellen
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Ein neuer Dokumentarfilm, 'Can't Look Away', untersucht die dunkle Seite der sozialen Medien und den Kampf von Familien gegen Sucht. Australien erwägt ein Verbot von YouTube-Konten für Jugendliche unter 16 Jahren, nachdem zuvor bereits Plattformen wie Snapchat und TikTok verboten wurden.

Der australische Premierminister Anthony Albanese betonte, dass soziale Medien sozialen Schaden anrichten, während Kommunikationsministerin Anika Wells auf 'räuberische Algorithmen' verwies. Der Dokumentarfilm 'Can't Look Away' präsentiert Geschichten von Familien, die ihre Kinder aufgrund sozialer Medien verloren haben. Eine davon ist die Geschichte von Amy Neville, die ihren 14-jährigen Sohn tot auffand, nachdem er eine Pille genommen hatte, die er über Snapchat gekauft hatte und die Fentanyl enthielt.

Der Dokumentarfilm erwähnt auch den Fall der Familie Roberts, deren 14-jährige Tochter Englyn Selbstmord beging, nachdem sie ein Video mit einer Galgensimulation auf Instagram gesehen hatte. Die Macher des Dokumentarfilms weisen darauf hin, dass Algorithmen Inhalte fördern, die zur Selbstzerstörung führen können. Im Jahr 2022 nahmen soziale Medien 11 Milliarden Dollar mit Werbung ein, die sich an Minderjährige richtete.

Der Dokumentarfilm beleuchtet auch die Stimmen von Whistleblowern, wie Arturo Bejar, einem ehemaligen Manager von Facebook und Instagram, der intern auf die Schwere der Erkenntnisse über unerwünschte sexuelle Annäherungsversuche gegenüber Teenagern auf Instagram hingewiesen hatte. Der Film schließt mit einem Rechtsstreit gegen Snapchat wegen seiner Rolle im Drogenhandel.

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