Tzaneio-Krankenhaus: Falsche Transfusion führt 62-Jährige auf die Intensivstation

Der Gesundheitszustand einer 62-jährigen Frau im Tzaneio-Krankenhaus ist weiterhin kritisch, nachdem sie eine falsche Bluttransfusion erhalten hatte, die zu ihrer Aufnahme auf die Intensivstation führte. Laut dem Bericht der Gesundheitsqualitätsmanagementorganisation führte eine Reihe von Versäumnissen und Fehlern zu dem kritischen Zustand der Patientin.
Dem Bericht zufolge erlitt die 62-Jährige, die in der Neurologischen Klinik behandelt wurde, eine Hämolyse, nachdem sie eine Bluttransfusion mit einer anderen Blutgruppe erhalten hatte. Das Hämatom in ihrem Gehirn hat sich vergrößert und ihren Zustand verschlechtert.
Der Bericht hebt acht Punkte hervor, in denen das Transfusionsprotokoll verletzt wurde, und weist auf Schäden an medizinischen Geräten hin. Insbesondere war der Drucker für Patientenarmbänder defekt, was zu einer falschen Identifizierung führte. Darüber hinaus war während der Transfusion kein Fachpersonal anwesend, wie erforderlich.
Berichten zufolge wurde die erste Transfusion einer anderen Patientin um 18:15 Uhr korrekt verabreicht. Kurz nach 1 Uhr morgens am Mittwoch soll jedoch der 30-jährige Pflegehelfer der 62-Jährigen die falsche Transfusion verabreicht haben. Der Bericht besagt auch, dass die Patientin nach der Transfusion 45 Minuten lang unbeaufsichtigt blieb, bis eine Begleitperson das Problem bemerkte.
Der Anwalt der Familie, Athanasios Alexopoulos, erklärte, dass die Protokolle nicht eingehalten wurden und die Transfusion in Anwesenheit eines Arztes oder einer Krankenschwester hätte durchgeführt werden müssen.
Die 62-Jährige liegt seit dem 20. Tag auf der Intensivstation und kämpft um ihr Leben.