Kritik an den Spielfeldern bei der Klub-Weltmeisterschaft

Die Spielfelder bei der Klub-Weltmeisterschaft in den USA sind wegen ihrer Qualität stark in die Kritik geraten. Der Trainer von Paris Saint-Germain, Luis Enrique, äußerte sich nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen die Seattle Sounders im Lumen Field unzufrieden.
Luis Enrique bezeichnete den Platz als "Problem für unser Spiel" und betonte, dass der Ball "wie ein Kaninchen hüpft" und dass der Zustand der Plätze schlechter sei als europäische Standards. Er erwähnte insbesondere das Lumen Field, wo das Naturrasen von Hand bewässert wird und schnell trocknet.
Ähnliche Kommentare kamen von Jude Bellingham von Real Madrid nach dem Sieg gegen Pachuca (3:1), der sagte, dass die Plätze "hart für die Knie" seien. Im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2026 wachsen die Bedenken, da fünf der diesjährigen Austragungsorte der Klub-Weltmeisterschaft auch Spiele des Turniers ausrichten werden.
Neben der Qualität der Spielfelder sind die Mannschaften auch mit extremen Temperaturen konfrontiert. Der Trainer von Borussia Dortmund, Niko Kovac, verglich die Bedingungen mit einer "Sauna", während sich die Spieler über Müdigkeit und ein erhöhtes Verletzungsrisiko beklagten.
Die FIFA wird dringend aufgefordert, die Qualität der Spielfelder und Trainingseinrichtungen ernst zu nehmen, damit die Klub-Weltmeisterschaft als Top-Turnier gilt.