FIFPRO: "Fußball braucht verantwortungsvolle Führung"

Der Exekutivpräsident von PASP, Spyros Neofytides, nahm am FIFPRO-Treffen in Amsterdam teil, bei dem Bedenken hinsichtlich der Führung des Weltfußballs durch die FIFA geäußert wurden.
FIFPRO bekräftigte sein Engagement für den Schutz der Rechte der Spieler, die, wie es hieß, durch die Handelspolitik der FIFA untergraben werden. Laut FIFPRO gefährden der überlastete Spielkalender, mangelnde Erholung, extreme Bedingungen und die Missachtung der sozialen Rechte der Spieler ihre Gesundheit.
FIFPRO ist der Ansicht, dass es keine "neue Ära" im Fußball geben kann, ohne die strukturellen Ungleichheiten anzugehen. Die FIFA wird beschuldigt, die Probleme der Spieler weltweit zu ignorieren. Der jüngste Club World Cup, der unter extremen Bedingungen stattfand, wurde als Beispiel genannt.
FIFPRO ist nicht gegen die wirtschaftliche Entwicklung, argumentiert jedoch, dass sie auf Fairness und Respekt gegenüber den Spielern basieren sollte. Die Organisation bekräftigt ihr Engagement für die Verteidigung der Rechte der Spieler und fordert eine verantwortungsvolle Führung und einen Dialog.
An dem Treffen nahmen Verbände aus 58 Ländern teil.