Großer Marihuana-Anbau in Kaliforniens Nationalpark entdeckt

Ein 50 Hektar großer illegaler Marihuana-Anbau wurde von Parkrangern im Sequoia National Park, Kalifornien, entdeckt und zerstört. Der National Park Service berichtete, dass 2.377 Marihuana-Pflanzen vernichtet wurden.
Die Anbauer hatten einen Bach zur Bewässerung umgeleitet und die natürliche Vegetation gerodet. Eine halbautomatische Pistole und das verbotene Insektizid Methamidophos wurden ebenfalls am Standort gefunden.
Der Anbau wurde erstmals im Jahr 2024 entdeckt. Es wurden keine Verhaftungen vorgenommen, und die Ermittlungen sind noch im Gange. Der National Park Service hat in den letzten 20 Jahren schätzungsweise 300.000 Marihuana-Pflanzen im Wert von 850 Millionen Dollar aus den Nationalparks Sequoia und Kings Canyon entfernt.
Die Behörden betonen die Umweltauswirkungen des illegalen Marihuana-Anbaus, einschließlich des hohen Wasserverbrauchs und der Pestizidkontamination.