Forschung: Tiere, vor denen wir uns am meisten fürchten – Biophobie und Mythen

Eine neue globale Studie unter der Leitung von Karl Zeller und seinem Forschungsteam (People and Nature, 2025) enthüllt die Ängste, die Menschen gegenüber verschiedenen Tierarten hegen. An der Studie nahmen über 17.000 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern teil, die gebeten wurden, ihre Angst vor 184 verschiedenen Tierarten zu bewerten.
Die Ergebnisse zeigten, dass neben den erwarteten Schlangen, Skorpionen, Spinnen und Krokodilen auch harmlose Tiere wie Spinnen, Fledermäuse und Amphibien auf der Angsthierarchie weit oben rangierten.
Die Studie bezieht sich auf das Phänomen der Biophobie, der irrationalen Angst vor Tieren, und betont, dass soziale und kulturelle Faktoren sowie Alter, Geschlecht und geografische Lage die Wahrnehmung von Angst beeinflussen. Jüngere Menschen haben mehr Angst vor Schlangen und Spinnen, während ältere Menschen mehr Angst vor großen Raubtieren haben. Frauen haben mehr Angst vor Schlangen, während Männer Arten wie Wölfe oder Haie fürchten.
Experten schlagen vor, Umweltbildung und direkten Kontakt mit der Natur zu fördern, um Biophobie zu bekämpfen und die Tierwelt zu schützen.