Everest: Tausende Bergsteiger wegen Schneefalls gestrandet, Rettungsaktionen laufen

Tausende Bergsteiger sind aufgrund starker Regenfälle und Schneefälle im Himalaya an den Hängen des Mount Everest gestrandet. Laut chinesischen Staatsmedien wurden Hunderte von Bergsteigern gerettet und in Sicherheit gebracht.
CCTV berichtete, dass bis Sonntag 350 Bergsteiger die Siedlung Kundang erreicht hatten. Die Kommunikation zu mehr als 200 weiteren Bergsteigern, die auf Rettung warten, wurde wiederhergestellt.
Ein geretteter Wanderer berichtete Reuters, dass die Bedingungen extrem nass und kalt seien, mit einem erhöhten Risiko von Unterkühlung. Er erwähnte auch, dass das Wetter für diese Jahreszeit ungewöhnlich sei.
In Nepal sind mindestens 47 Menschen aufgrund von Erdrutschen und Überschwemmungen infolge starker Regenfälle ums Leben gekommen. In der Region Ilam, an der Grenze zu Indien, wurden 35 Menschen durch Erdrutsche getötet. Neun werden vermisst und drei sind durch Blitzschlag gestorben.
Das Besteigen des Mount Everest bleibt äußerst gefährlich.