Tödlicher Tornado in Brasilien: Mindestens 5 Tote

Mindestens fünf Menschen sind gestorben und über 400 wurden verletzt, nachdem ein Tornado die Stadt Rio Bonito do Iguaçu im Bundesstaat Paraná im Süden Brasiliens getroffen hat. Das extreme Wetterereignis verursachte weitverbreitete Zerstörung, wobei Hunderte verletzt wurden und erheblicher Sachschaden entstand.
Der Zivilschutz von Paraná bestätigte den Tod von fünf Menschen und die Verletzung von 432. Starke Winde mit Geschwindigkeiten von 180 bis 250 km/h zerstörten Häuser vollständig und warfen Autos um.
Feuerwehrleute und Gesundheitsdienste leisteten den Verletzten Hilfe, während die Suche nach zwei vermissten Personen andauert. Der Gouverneur von Paraná, Ratinho Júnior, erklärte, dass die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft seien. Die Regierung von Luiz Inácio Lula da Silva arbeitet daran, humanitäre Hilfe zu leisten und das Gebiet wieder aufzubauen.
Das Nationale Meteorologische Institut hat eine Sturmwarnung für Paraná und andere südliche Bundesstaaten Brasiliens herausgegeben. Wissenschaftler bringen den Anstieg extremer Wetterereignisse mit dem Klimawandel in Verbindung.