Guinea: Mindestens 15 Tote bei Erdrutsch

Mindestens 15 Menschen sind bei einem Erdrutsch in den Vororten von Conakry, der Hauptstadt Guineas, nach heftigen Regenfällen ums Leben gekommen. Das Erdreich gab in der Gemeinde Maneah, am Rande der Hauptstadt, nach.
Soldaten und Mitglieder des Zivilschutzes suchen in den Trümmern nach Überlebenden. Zehn Menschen wurden verletzt und in ein Krankenhaus in der Nachbarstadt Coyah gebracht, wie die Nationale Agentur für Notfall- und humanitäres Katastrophenmanagement (ANGUCH) mitteilte.
Der Minister für Raumplanung, Mory Condé, erklärte, dass die Anwohner bei den Rettungsmaßnahmen helfen. Erdrutsche sind in Guinea während der Regenzeit ein häufiges Ereignis, wobei seit Beginn der Saison etwa 50 Todesfälle registriert wurden.