Waldbrände in Spanien: 7 Tote, über 1,5 Millionen Hektar verbrannt

Spanien kämpft mit einem der schlimmsten Sommer für Waldbrände seit 20 Jahren. Die Behörden warnen vor schwierigen Bedingungen aufgrund der anhaltenden Hitzewelle und starker Winde.
Laut Virginia Barcones, Leiterin der Rettungsdienste, führt die 12-tägige Hitzewelle in Kombination mit Südwinden zu einer explosiven Mischung. In Galicien hat ein Großbrand zur Sperrung von Autobahnen und Eisenbahnen geführt.
Der nationale Wetterdienst AEMET hat eine Warnung vor extremer Brandgefahr in den nördlichen und westlichen Teilen des Landes herausgegeben, wobei die Temperaturen an den nördlichen Küsten voraussichtlich bis zu 40 Grad Celsius erreichen werden. Premierminister Pedro Sánchez erklärte, die Situation sei äußerst schwierig.
Avincis, der größte Anbieter von Luftrettungsdiensten in Spanien und Europa, gab eine Steigerung der Flugstunden für Feuerwehreinsätze um 50 % im Vergleich zum Vorjahr bekannt.
Sieben Menschen sind gestorben und über 1,5 Millionen Hektar sind verbrannt.
Wissenschaftler warnen davor, dass der Klimawandel Hitze und Trockenheit verstärkt und solche Brände häufiger und schwerwiegender macht.