Spanien: Über 1.000 Todesfälle im Juli auf Hitzewelle zurückgeführt

Mehr als 1.000 Todesfälle in Spanien im Juli werden laut einem staatlichen Institut auf die Hitzewelle zurückgeführt. Die genaue Zahl von 1.060 Todesfällen entspricht einem Anstieg von 57 % im Vergleich zum Vorjahr.
Das Carlos III Institut sammelt täglich Daten zu Todesfällen und berechnet Abweichungen im Vergleich zu historischen Daten, wobei die vom Spanischen Meteorologischen Dienst (Aemet) aufgezeichneten Temperaturen berücksichtigt werden.
Gesundheitsministerin Mónica García betonte die Bedeutung des Schutzes vor Hitzewellen, da diese ein bedeutender Risikofaktor für die Sterblichkeit darstellen. Laut dem System 'MoMo' werden 1.180 Todesfälle auf Hitzewellen vom 16. Mai bis 13. Juli zurückgeführt, verglichen mit 70 im gleichen Zeitraum im Jahr 2024.
Spanien erlebte laut Aemet den heißesten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen mit einer Durchschnittstemperatur von 23,7 Grad Celsius. Spanien und das Nachbarland Portugal sind seit Sommerbeginn mit einer zweiten Hitzewelle konfrontiert.