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Spanien: Strand wegen Sichtung von 'Blauen Drachen' geschlossen

By Staff
Spanien: Strand wegen Sichtung von 'Blauen Drachen' geschlossen
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In Costa Blanca, Spanien, wurde Alarm ausgelöst, nachdem seltene und gefährliche Meerestiere, bekannt als 'Blaue Drachen' (Glaucus atlanticus), aufgetaucht sind. Die Gemeindebehörden in Guardamar del Segura haben das Schwimmen auf einem 11 Kilometer langen Küstenabschnitt vorübergehend verboten und aus Sicherheitsgründen schwarze Flaggen gehisst.

Das Verbot wurde erlassen, nachdem zwei 'Blaue Drachen' am Strand von Vivers gefunden wurden. Bürgermeister José Luis Sáez warnte die Bürger davor, den Kontakt mit den Kreaturen zu vermeiden, und betonte die Gefahr trotz ihrer geringen Größe (bis zu 3 Zentimeter). Bei Kontakt wird empfohlen, mit Meerwasser zu waschen und ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Das Rathaus hat eine präventive Suchaktion gestartet. Die örtliche Polizei und Rettungsschwimmer sind in Alarmbereitschaft. Mehrere Urlauber ignorierten die Empfehlungen und riskieren Geldstrafen.

Der 'Blaue Seedrache' (Glaucus atlanticus) ist eine Nacktschnecke mit einem starken Gift. Der Kontakt verursacht Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schwindel und kann zu allergischen Reaktionen führen.

'Blaue Drachen' kommen hauptsächlich in tropischen Gewässern vor, werden aber gelegentlich auch in Europa gesichtet. Ihr Erscheinen an der Costa Blanca gilt als selten.

Die spanischen Behörden raten den Menschen, sich den Kreaturen nicht zu nähern und im Falle einer Sichtung sofort die Rettungsschwimmer zu benachrichtigen.