Spanien: Stürme und Waldbrände fegen durch Granada

Ein Sturm mit orkanartigen Winden traf einen Strand in Costa Granadina, Granada, Spanien, während das Land mit weitverbreiteten Waldbränden zu kämpfen hat. Badegäste mussten Schutz suchen und fünf Personen mussten gerettet werden.
In den Ferienorten Motril und Almuñécar traten schwere Wetterphänomene auf. Die spanische Wetterbehörde Aemet verzeichnete eine Temperatur von 40 Grad Celsius und Windböen von 85 Kilometern pro Stunde.
Die Bürgermeisterin von Motril, Luisa García Chamorro, warnte die Bürger, in ihren Häusern zu bleiben. Gleichzeitig wüten Waldbrände, die in Gebieten wie Asturien, Kastilien und León, Extremadura, Galicien mindestens 300.000 Hektar Land verbrannt haben.
Premierminister Pedro Sánchez kündigte den Einsatz zusätzlicher Truppen zur Bekämpfung der Brände an und schlug einen Staatspakt zur Anpassung an den Klimawandel vor.