Hitzewelle in Finnland: Rentiersterben und Sorge um die Zukunft

Eine Hitzewelle in Finnland mit Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius hat zum Tod von Rentieren geführt und bei den Züchtern Besorgnis ausgelöst. Finnland erlebte laut dem finnischen Meteorologischen Institut eine 22-tägige Hitzewelle, die längste seit 1961.
Anne Ollila, Direktorin des Nationalen Rentierzüchterverbandes, erklärte, dass die Rentiere stark gelitten hätten und viele gestorben seien, da sie Schwierigkeiten hätten, ihre Körpertemperatur zu regulieren. Dürren und Waldbrände haben die Situation verschärft.
Der Meteorologe Vil Siiskonen warnte, dass die globale Erwärmung zu häufigeren und längeren Hitzewellen führen werde. Im Jahr 2024 erlebte Lappland den heißesten Sommer der letzten 2000 Jahre.