Kirgisistan: Hoffnungen für verletzte russische Bergsteigerin schwinden

Die Hoffnungen schwinden für die russische Bergsteigerin Natalia Nagowitsyna, die seit 12 Tagen verletzt auf einem Berg in Kirgisistan festsitzt.
Ein 49-jähriger italienischer Bergsteiger, Luca Sinigaglia, starb bei dem Versuch, sie zu erreichen. Die Rettungsbemühungen wurden aufgrund extremer Wetterbedingungen eingestellt.
Nagowitsyna wurde beim Abstieg vom Gipfel des Pik Pobeda verletzt und brach sich ein Bein. Sie befindet sich trotz Rettungsversuchen weiterhin auf dem Berg. Bergsteigerteams lokalisierten sie und versorgten sie mit Vorräten, aber widrige Bedingungen verhinderten ihre Bergung.
Sie wurde zuletzt am 19. August per Drohne gesichtet. Die Suche wurde aufgrund starker Schneefälle und gefährlicher Bedingungen eingestellt.
Der Pik Pobeda gilt aufgrund der extremen Wetterbedingungen und der kurzen Klettersaison als äußerst schwierig zu besteigen.