Klimawandel: Überschwemmungen im Mittelmeer schüren Angst vor Engpässen

Weit verbreitete Überschwemmungen im Mittelmeerraum, verursacht durch den Klimawandel, haben die Angst vor Nahrungsmittelknappheit und Preissteigerungen verstärkt. Starke Regenfälle und Überschwemmungen haben Ernten in Griechenland, Spanien, Italien, Frankreich und Marokko beeinträchtigt und die europäische Lieferkette gestört.
David Barmes, ein Politikforscher an der London School of Economics, warnte vor Druck auf die Gemüse- und Obstpreise. Spanien, das den regenreichsten Januar seit 25 Jahren erlebt hat, hat bereits Schäden an 220.000 Hektar Ackerland verzeichnet. In Westfrankreich haben einige Gebiete über 36 Tage Dauerregen erlitten.
In Andalusien wird geschätzt, dass 20 % der Gesamtproduktion verloren gegangen sind. Die Schäden erstrecken sich auch auf die Infrastruktur, wie z. B. Bewässerungssysteme und landwirtschaftliche Straßen. Ökonomen argumentieren, dass klimabedingte Lieferunterbrechungen immer häufiger und schwerwiegender werden.
Die Regierungen haben sich verpflichtet, die betroffenen Landwirte zu unterstützen, aber das größere Problem ist struktureller Natur, da Klimastörungen die Inflation der Lebensmittelpreise befeuern.