Kolumbien: Starkregen und Überschwemmungen – Mindestens 22 Tote

In Kolumbien sind in den letzten zwölf Tagen mindestens 22 Menschen aufgrund von starkem Regen und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Tausende von Haushalten sind betroffen, wobei aus den Regionen Córdoba und Sucre 14 Todesfälle und mindestens 9.000 überflutete Häuser gemeldet werden.
Laut APE-MPE versuchen die Bewohner, ihre Habseligkeiten zu retten, während viele berichten, dass sie alles außer der Kleidung, die sie tragen, verloren haben. Die 43-jährige Enid Gómez aus Monteria erklärte, dass in ihrer Gegend 150.000 Menschen betroffen seien.
Die Behörden hatten letzte Woche 13 Todesfälle aufgrund der Regenfälle gemeldet. Das Nationale Institut für Meteorologie (IDEAM) berichtet, dass die Niederschläge im Januar aufgrund einer Kaltfront und im Zusammenhang mit der Klimakrise um 64 % gestiegen sind.