Madagaskar: Zahl der Todesopfer durch Zyklon Gezani steigt auf 59

Die Zahl der Todesopfer durch den Zyklon Gezani in Madagaskar ist auf 59 gestiegen. Mehr als 800 Menschen wurden verletzt und 16.000 vertrieben.
Der Zyklon traf die Region Toamasina mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. Bereits Anfang Februar hatte der tropische Wirbelsturm Fitia in Madagaskar mindestens sieben Todesopfer gefordert und über 20.000 Menschen vertrieben.
Die meisten Opfer von Gezani wurden in Toamasina (ca. 400.000 Einwohner) registriert. Rund 25.000 Häuser wurden zerstört und weitere 27.000 überschwemmt.
Papst Leo XIV. drückte seine Unterstützung für die Bevölkerung Madagaskars aus. Das Welternährungsprogramm wies auf die prekäre Situation hin, in der die Stadt mit 5 % ihrer Stromversorgung und ohne Wasser funktioniere.
China bot Hilfe in Höhe von 100 Millionen Yuan (12 Millionen Euro) an, und Frankreich schickte Hilfsgüter aus La Réunion.
Der Zyklon Gezani forderte auch in Mosambik vier Todesopfer.