Marokko: Dutzende Tote bei Sturzfluten in Safi

Mindestens 21 Menschen sind in der Provinz Safi in Marokko an der Atlantikküste aufgrund von Sturzfluten ums Leben gekommen, die durch starke Regenfälle am Sonntag verursacht wurden. Diese Überschwemmungen sind die schlimmsten, die das Land im letzten Jahrzehnt erlebt hat.
Die sintflutartigen Regenfälle, die etwa eine Stunde dauerten, lösten laut Behörden "außergewöhnliche" Überschwemmungen aus. Zunächst wurden 32 Verletzte gemeldet, die in ein Krankenhaus gebracht wurden, von denen die meisten nach der Erstversorgung entlassen wurden.
Laut Zeugenaussagen und Videos, die in den sozialen Medien kursieren, überfluteten schlammige Sturzbäche die Straßen von Safi und rissen alles mit sich. Mindestens 70 Häuser und Geschäfte wurden überflutet, und zehn Autos wurden weggespült. Zivilschutzdienste griffen ein, um Einwohner zu retten.
Der marokkanische Wetterdienst hatte vor starken Regenfällen in verschiedenen Teilen des Landes gewarnt. Starke Regenfälle und Überschwemmungen sind in Marokko keine Seltenheit, trotz der schweren Dürre, mit der das Land zu kämpfen hat.
Quelle: ΑΠΕ-ΜΠΕ-AFP