Marokko: Mindestens 21 Tote bei Sturzfluten in Safi

Mindestens 21 Menschen sind in Safi, Marokko, aufgrund von Sturzfluten gestorben, die durch starke Regenfälle verursacht wurden. Die Überschwemmungen, die als die schlimmsten des letzten Jahrzehnts bezeichnet werden, trafen die Provinz Safi, etwa 300 Kilometer südlich von Rabat.
Schlammige Ströme überfluteten die Straßen und rissen alles mit sich. Laut Anwohnern war die Situation ein "schwarzer Tag" für die Stadt. Zivilschutzdienste griffen mit Booten ein, um Bewohner zu retten.
Die Behörden gaben bekannt, dass mindestens 70 Häuser und Geschäfte überflutet wurden, während Teile des Straßennetzes beschädigt wurden. Der marokkanische Wetterdienst hatte vor starken Regenfällen in verschiedenen Teilen des Landes gewarnt. Starke Regenfälle sind in Marokko nicht ungewöhnlich, trotz der schweren Dürre, mit der das Land zu kämpfen hat.