Drogen und Antibiotika im zypriotischen Abwasser - Internationale Forschung

Eine neue internationale wissenschaftliche Studie unter Beteiligung der Universität Zypern und Despoina Fatta-Kassinou zeigt das Vorhandensein neuer psychoaktiver Substanzen (NPS) und pharmazeutischer Schadstoffe im Abwasser europäischer Länder, einschließlich Zypern.
Die in Water Research veröffentlichte Studie analysierte Proben von 52 Standorten in 20 Ländern, darunter zwei Anlagen in Zypern. Es wurden Spuren von synthetischen Cathinonen, neuen Benzodiazepinen und pflanzlichen psychoaktiven Substanzen sowie Pharmazeutika wie Antibiotika nachgewiesen.
Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, die Abwasserüberwachung zu verstärken und eine Europäische Toxikovigilanz-Beobachtungsstelle einzurichten. Despoina Fatta-Kassinou erklärte, dass Abwasser Veränderungen im Substanzkonsum und neue ökologische Herausforderungen aufdecken könne.
Die Daten deuten darauf hin, dass Zypern eine kontinuierliche Probenahme und Modernisierung der Kläranlagen sowie eine gesetzliche Abdeckung zur Bekämpfung neuer psychoaktiver Substanzen benötigt.