Neuseeland: Bergungsaktion nach Erdrutsch gestoppt

Die neuseeländischen Behörden haben die Bergungsaktion für die Opfer des Erdrutsches, der einen Campingplatz auf der Nordinsel getroffen hat, eingestellt. Die Entscheidung wurde aufgrund von Bodeninstabilität und Rissen in dem Gebiet getroffen.
Sechs Menschen, darunter zwei Teenager, werden nach dem Erdrutsch am Donnerstag am Mount Maunganui, der durch starke Regenfälle verursacht wurde, für tot gehalten. Am Samstag wurden menschliche Überreste gefunden und zur Identifizierung geschickt.
Polizeichef Tim Anderson erklärte, die Operation sei aus Sicherheitsgründen für die Beteiligten eingestellt worden. Premierminister Christopher Luxon sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus.
Ein weiterer Erdrutsch am Donnerstag in Papamoa führte zum Tod einer älteren Frau und ihres Enkels, so APE MPE.