US-Shutdown: Auswirkungen auf die internationale Klimapolitik

Der US-Regierungs-Shutdown hat direkte Auswirkungen auf die internationale Klimapolitik, da Tausende von Bundesangestellten in Zwangsurlaub geschickt wurden und Milliarden von Dollar an Fördergeldern für saubere Energie eingefroren wurden.
Eines der bedeutendsten Projekte, das gestrichen wurde, ist Esmeralda 7, ein ehrgeiziger Komplex aus sieben Solarparks in der Wüste von Nevada, der 6,2 Gigawatt Strom hätte erzeugen sollen. Das Projekt wurde aus der Liste der laufenden Programme des Bureau of Land Management (BLM) gestrichen.
Darüber hinaus kündigte das Energieministerium die Aussetzung von fast 7 Milliarden Euro an Fördergeldern für Hunderte von Projekten für grüne Energie und Infrastruktur an. Zu den Kürzungen gehören ein Wasserstoffprojekt im Wert von 1 Milliarde Euro in Kalifornien und ein entsprechendes Programm im Wert von 860 Millionen Euro im Nordwesten.
Eine Studie der Penn State University ergab, dass während des Shutdowns 2018–2019 Kohlekraftwerke mehr Feinstaub ausstießen, da die Kontrollen der Umweltschutzbehörde (EPA) vorübergehend ausgesetzt wurden.
Die Folgen des Shutdowns reichen über die Grenzen der USA hinaus, da jede Verzögerung in der amerikanischen Klimapolitik die internationalen Märkte und die globalen Verpflichtungen zur Reduzierung der Emissionen beeinträchtigt.