Stockholm: Aufruf zum Wassersparen wegen Hitzewelle

Die schwedischen Behörden haben Einwohner und Unternehmen in Stockholm aufgefordert, den Wasserverbrauch zu senken, da die Wasserreserven aufgrund der Hitzewelle schrumpfen. Das staatliche Wasserunternehmen Stockholm Vatten och Avfall berichtete, dass die hohen Temperaturen im Mälarensee, der Hauptquelle für Trinkwasser, die Wasserproduktion reduziert haben.
Die Einwohner werden aufgefordert, keine Rasenflächen zu bewässern, keine Schwimmbäder zu füllen und kurz zu duschen. Die norwegische Hauptstadt Oslo steht aufgrund geringer Niederschläge vor ähnlichen Problemen.
Der Juli war in Schweden der heißeste Monat seit 100 Jahren, wobei die Hitzewelle auch Norwegen und Finnland betraf. Forscher sehen einen Zusammenhang zwischen diesem Phänomen und der globalen Erwärmung.