Algerische Mutter vor Gericht wegen des Todes eines 3-jährigen Kindes in Palaio Faliro

Eine 32-jährige algerische Mutter erscheint heute vor Gericht im Zusammenhang mit dem Tod ihrer 3-jährigen Tochter in Palaio Faliro. Ihr werden vorsätzliche Tötung und häusliche Gewalt vorgeworfen.
Blutflecken, die im Haus der Familie in Patissia gefunden wurden, wurden als dem Kind zugehörig identifiziert. Die Mutter behauptete zunächst, das Kind habe einen Unfall im Badezimmer gehabt, änderte aber später ihre Aussage und sagte, sie sei im Meer ausgerutscht.
Die gerichtsmedizinische Untersuchung deutet jedoch auf ein Verbrechen hin. Der Gerichtsmediziner Dimitris Galenteris berichtete von Verletzungen, die nicht mit der Darstellung der Mutter übereinstimmen, darunter Kopfverletzungen und Gesichtstrauma.
Der Fall hat für Schock gesorgt, da die Mutter bereits wegen Vorwürfen häuslicher Gewalt mit den Behörden in Konflikt geraten war. Ihre beiden anderen Kinder stehen jetzt unter Schutz.
Die Behörden untersuchen weiterhin die Umstände des Todes und die Rolle des Partners der 32-Jährigen.