Alexandros Angelopoulos: Aufstieg und Fall des 'griechischen Escobar'

Alexandros Angelopoulos, auch bekannt als 'griechischer Escobar', wurde vor die Gerichte von Piräus gebracht. Seine Reise begann als Türsteher in Syggrou und endete mit seiner Beteiligung am Kokainhandel.
Als Sohn eines Polizisten aus Pieria begann Angelopoulos seine kriminelle Karriere als Seemann und schmuggelte Zigaretten und Waffen. Anschließend wurde er in Antwerpen in eine Bordellbesitzerin verwickelt, was zu seiner Beteiligung am Waffenhandel mit den Sandinisten in Nicaragua und dem Transport von Tonnen von Kokain aus Lateinamerika führte.
Seine Verhaftung erfolgte, nachdem ein Schiff seiner Interessen im Atlantik entdeckt wurde, das über vier Tonnen Kokain transportierte. In der Vergangenheit hatte Angelopoulos Fußballmannschaften gekauft, in den Gastgewerbesektor investiert und Millionen durch OPAP-Glücksspiele gewaschen.
Die griechischen Strafverfolgungsbehörden verfügten seit 2002 über Informationen über Angelopoulos, als er angeblich fünfeinhalb Tonnen Kokain in Katerini entladen hatte. Im Jahr 2004 wurde er verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt, eine Strafe, die auf 22 Jahre reduziert wurde. Er wurde nach dem Paraskevopoulos-Gesetz freigelassen, kehrte aber nach einer Berufung ins Gefängnis zurück.