Alkis Kampanos: Prozess verschoben, Eltern reagieren

Der Prozess um den Mord an dem 19-jährigen Alkis Kampanos wurde auf den 26. Oktober 2026 verschoben. Die Entscheidung wurde inmitten von Spannungen vor und im Gerichtsgebäude in Thessaloniki getroffen.
Alkis' Vater, Aristeidis Kampanos, äußerte seine Enttäuschung über die Verzögerung der Justiz und verurteilte die Vorfälle, die sich ereignet hatten, mit den Worten: "Leider wird es einige geben, die Alkis' Mörder ehren."
Alkis' Mutter, Melina Kakoulidou, erklärte emotional: "In diesem Prozess habe ich, Alkis' Mutter, die lebenslange Haftstrafe erhalten, weil die anderen Mütter oben waren und ihre Kinder sahen." Sie betonte auch die Notwendigkeit, dass das Berufungsgericht Gerechtigkeit walten lässt.
Die zwölf jungen PAOK-Fans saßen wieder auf der Anklagebank. Sieben von ihnen wurden zu lebenslanger Haft verurteilt und die restlichen fünf zu zeitweiliger Haft. Der Leiter der Staatsanwaltschaft von Thessaloniki, Nikos Kallidis, legte Berufung ein und forderte höhere Strafen und eine Überprüfung der Anklage auf vorsätzliche Tötung.
Der Fall betrifft den Mord an Alkis Kampanos am 1. Februar 2022 in der Gegend von Harilaou sowie die Angriffe auf seine Freunde.