Prozessbeginn wegen Einfuhr von Waffen und Munition aus Albanien nach Kreta

In Chania beginnt der Prozess um den Fall der Einfuhr und des Handels mit Waffen und Munition auf Kreta, der im September 2019 von der griechischen Polizei (ELAS) aufgedeckt wurde. 13 Angeklagte stehen vor Gericht.
Der Fall betrifft die Einfuhr von 120.000 Schuss Kalaschnikow-Munition und Waffen aus Albanien. Die Entdeckung erfolgte, als bei einer Durchsuchung eines Lastwagens mit Tierfutter im Hafen von Souda versteckte Waffen und Munition entdeckt wurden.
Konkret wurden 4 Kriegswaffen vom Typ Kalaschnikow, 6 Magazine, 122.566 Patronen, 4 Verschlüsse und 2 Auszieher beschlagnahmt. Es folgten Durchsuchungen in Häusern auf Kreta, in Thesprotia und Kozani.
Laut ELAS hat die Gruppe seit November 2018 vier Munitionseinfuhren aus Albanien durchgeführt. Der Transport erfolgte mit einem Lastwagen und einem Begleitfahrzeug, während die Entgegennahme aus Albanien oder aus Verstecken in Epirus und Westmakedonien erfolgte.