18-Jähriger im Fall eines Kinderpornografie-Rings unter Auflagen freigelassen

Ein 18-Jähriger wurde nach seiner Aussage vor dem 6. ordentlichen Ermittler von Thessaloniki unter Auflagen freigelassen. Er wird beschuldigt, an einem internationalen Ring für die sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen und den Handel mit Kinderpornografie beteiligt gewesen zu sein, der als Netzwerk "764" bekannt ist.
Nach Angaben der Behörden näherten sich Mitglieder des Rings minderjährigen Opfern über Online-Plattformen und zwangen sie, Videos mit Szenen von Gewalt, Selbstverletzung und Pornografie zu teilen.
Im selben Fall wurde ein 21-jähriger griechisch-amerikanischer Mann, der angeblich ein führendes Mitglied des Rings ist, am vergangenen Freitag in Untersuchungshaft genommen. Die USA hatten einen internationalen Haftbefehl gegen den 21-Jährigen erlassen, er wurde jedoch aufgrund seiner griechischen Staatsbürgerschaft nicht ausgeliefert. Ihm werden die Teilnahme an einer kriminellen Vereinigung, Körperverletzung, Kinderpornografie und Rachepornografie vorgeworfen.
Der 18-Jährige gab an, er sei mit dem 21-Jährigen befreundet und Klassenkamerad gewesen, und dass dieser sein Mobiltelefon und WiFi benutzt habe, ohne dass er den Inhalt der von ihm besuchten Websites kannte.
Auf Beschluss des Ermittlers und des Staatsanwalts wurde der 18-Jährige unter der Auflage eines Ausreiseverbots und der Meldung bei einer Polizeistation freigelassen.