G. Tsagarakis: Ermittlungen wegen Antikenhandels und Fälschung

Der bekannte Galerist Giorgos Tsagarakis wurde dem Ermittler in den ehemaligen Gerichten der Evelpidon-Schule vorgeführt und steht im Verdacht des Antikenhandels und der Fälschung. Er wird eine Frist zur Beantwortung der Anklage beantragen.
Berichten zufolge werden von den 300 beschlagnahmten Werken schätzungsweise nur 7 als echt eingestuft. Eine Angestellte wurde ebenfalls mit ihm verhaftet, die angeblich versuchte, ein Evangelium aus dem Jahr 1745 zu verstecken, das er in den sozialen Medien veröffentlicht hatte und das die Ermittlungen auslöste.
Der Fall begann nach Beschwerden über die Echtheit der Werke. Bei der Razzia der griechischen Polizei (EL.AS.) in Geschäften und Lagerhäusern in Kolonaki, Glyfada und Elliniko wurden außerdem 200.000 € in bar gefunden.
G. Tsagarakis bestreitet die Vorwürfe. Seine Firma behauptet, die Werke gehörten zu seiner persönlichen Sammlung und stammen aus einer Erbschaft.
Viele Käufer von Werken aus der Galerie wenden sich an die Behörden, um die Echtheit ihrer Käufe zu überprüfen.