Lebenslange Haft für Bulgaren wegen Mordes an Landwirt in Farsala

Ein 59-jähriger bulgarischer Mann wurde vom Gemischten Schwurgericht von Volos wegen des brutalen Mordes an einem 85-jährigen Landwirt in Farsala zu lebenslanger Haft verurteilt.
Das Opfer wurde tot auf einem Feld aufgefunden, mit mehreren Kopfverletzungen, die mit einer Hacke zugefügt wurden. Der forensische Bericht ergab, dass der 85-Jährige wiederholte Schläge auf die Stirn und den Hinterkopf erlitten hatte. Der Todeszeitpunkt wurde auf den Morgen des 31. Oktober festgelegt.
Der 85-Jährige lebte allein im Dorf Vasili. Die Behörden begannen mit der Suche nach ihm, als sein landwirtschaftliches Fahrzeug verlassen in Thessaloniki aufgefunden wurde.
Der 59-jährige bulgarische Mann, der im Sommer auf dem Grundstück des älteren Mannes gearbeitet hatte, geriet in den Fokus der Ermittlungen. Das Motiv scheint finanzieller Natur gewesen zu sein.
Seine Festnahme erfolgte am 8. November 2024 in Bulgarien, nachdem über Interpol ein internationaler Haftbefehl erlassen worden war. Anschließend wurde er nach Griechenland ausgeliefert und vor Gericht gestellt.
Der 59-Jährige wurde wegen Totschlags in ruhigem Geisteszustand für schuldig befunden und bis zur Verhandlung des Falls in zweiter Instanz in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.