Hellenic News Portal Logo

Kaisariani: Die Namen der 200 Hingerichteten und Zeugenaussagen

By Staff
Kaisariani: Die Namen der 200 Hingerichteten und Zeugenaussagen
Teilen auf:

Es sind erschütternde Details über die Hinrichtung von 200 Widerstandskämpfern in Kaisariani am 1. Mai 1944 ans Licht gekommen. Das Buch „Haidari – BURG UND ALTAR DES NATIONALEN WIDERSTANDS“ von Antonis I. Flountzis, einem Arzt des Lagers Haidari, enthält die Namen der Hingerichteten und schockierende Zeugenaussagen.

Zeugenaussagen zufolge wurden einige der 200 möglicherweise lebendig begraben. Auf dem Weg zum Schießstand schrieben die Verurteilten Notizen wie: „Es ist besser, im Kampf für die Freiheit zu sterben, als als Sklave zu leben“ (N. Mariakakis) und „Erster Mai. Hallo zusammen. Wir gehen in die Schlacht“ (Kostas Tsirkas).

Zeugenaussagen deuten darauf hin, dass sich die Hinrichtungen verzögerten, weil Erzbischof Damaskinos versuchte, sie zu retten. Die Gefangenen wurden in Zwanzigergruppen zum Hinrichtungsort geführt. Das Erschießungskommando bestand aus Deutschen unter der Führung von Karl Offman. Vor der Hinrichtung wurden sie aufgefordert, ihre Kleidung auszuziehen und mit ihrer Adresse zu versehen.

Städtische Fahrzeuge transportierten die Leichen zum Dritten Friedhof, wo 200 Gräber ausgehoben worden waren. Arbeiter berichteten, dass einige möglicherweise noch lebten, als sie begraben wurden. Das Erzbistum versuchte, die Kleidung der Hingerichteten zu identifizieren, was zu tragischen Szenen der Wiedererkennung durch die Familien führte.