Kreta: Mafia-Ring zerschlagen – Waffen, Drogen und Archimandrit beteiligt

Die Polizei auf Kreta hat nach der Zerschlagung eines kriminellen Netzwerks 48 Verhaftungen vorgenommen. Die Behörden verfügen über Gespräche und Fotos, die Waffen zeigen, darunter Pistolen und Kalaschnikows, mit denen die Mitglieder des Rings handeln wollten.
Zu den Aktivitäten der Mafia gehörten Erpressung, Körperverletzung, Drogenhandel, Waffenhandel und Geldwäsche. Die Einnahmen werden auf 3 Millionen Euro geschätzt, wobei 1 Million Euro aus dem Drogenverkauf stammt.
Die Voruntersuchung umfasst eine zweite Akte bezüglich der Ausbeutung von Klosterbesitz. Laut den Ermittlungen erpressten Mitglieder der Organisation einen Archimandriten, den sie rekrutierten. Sie sollen ihn um heilige Reliquien aus Zypern gebeten haben.
Die Hierarchie der Organisation bestimmte die Mengen und Preise der Drogen. Die gesamte Region Chania war in Zonen der „Verantwortung“ unterteilt. Die Aktivitäten des Rings erstreckten sich auch auf die Erpressung von Geschäftsleuten und die Geldwäsche.
Zu den Verhafteten gehören Privatpersonen, Ausländer, zwei Mitarbeiter der Luftwaffe und ein Polizist. Der gesamte finanzielle Gewinn der Organisation wird auf über 1,17 Millionen Euro geschätzt.