Larissa: Neue Details im Golddukaten-Betrug

Im Fall des Golddukaten-Betrugs in Larissa tauchen neue Details auf. Eine Roma-Familie soll in einen Betrug in Höhe von einer Million Euro verwickelt sein. Laut den Ermittlungen gaben die Familienmitglieder an, in Zelten zu leben, während sie in Wirklichkeit unerlaubte Immobilien besaßen und besetztes Land nutzten.
Die Behörden untersuchen auch Fälle von Stromdiebstahl und die Nutzung von 'Fake'-Firmen zur Organisation von Basaren und Messen in der thessalischen Ebene. Die von den Familienmitgliedern genutzten Luxusautos waren nicht auf ihren Namen registriert, was die Rückverfolgung ihrer Vermögenswerte erschwert.
Der Fall wurde nach einer Untersuchung der Abteilung für Erpressung aufgedeckt, die verschiedene Betrugsfälle miteinander in Verbindung brachte. Bisher wurden sechs Fälle erfasst, aber die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Opfer höher sein könnte. Die Ermittlungen zur vollständigen Aufklärung des Falls dauern an.