Mexiko: Kartellchef wegen US-Anklage der 'Narkoterrorismus' verhaftet

Mexikanische Behörden haben Pedro Inzunza Noriega, einen Kartellchef, im Bundesstaat Sinaloa festgenommen. Die Vereinigten Staaten beschuldigen ihn des 'Narkoterrorismus'.
Inzunza Noriega, der zweite Befehlshaber der Organisation Beltrán Leyva, wird von Washington beschuldigt, Fentanyl und andere Betäubungsmittel zu schmuggeln.
Sein Sohn, Pedro Inzunza Coronel, ebenfalls wegen Fentanylhandels angeklagt, wurde im November bei einer Operation in Sinaloa von mexikanischen Soldaten getötet.
Das US-Justizministerium hatte gegen Pedro Inzunza Noriega und seinen Sohn Anklage wegen 'Narkoterrorismus' und 'materieller Unterstützung des Terrorismus' erhoben und das Sinaloa-Kartell als 'ausländische Terrororganisation' bezeichnet.
Ein interner Krieg zwischen zwei Fraktionen des Kartells hat im Bundesstaat Sinaloa seit September 2024 das Leben von Hunderten Menschen gefordert.
Präsident Trump hatte Mexiko mit erhöhten Zöllen gedroht, wenn es den Drogen- und Migrantenstrom in die USA nicht reduziert.