Michalis Aerakis: Angst vor neuer Gewaltwelle in Vorizia, Kreta

Der Schauspieler Michalis Aerakis äußerte sich besorgt über eine mögliche neue Welle der Gewalt in Vorizia, Kreta, nach dem Doppelmord, der sich am Samstag, dem 1. November, ereignete. In Erklärungen in der Sendung „To Proino“ betonte er die Notwendigkeit eines Waffenstillstands zwischen den Familien.
Michalis Aerakis verwies auf die Geschichte der Vendetta in der Region Anogeia und betonte, dass solche Vorfälle das „schlechte Gesicht Kretas“ seien. Er drückte sein Bedauern über den blutigen Vorfall in Vorizia aus, bei dem ein 39-jähriger Mann und eine 56-jährige Frau ums Leben kamen, während vier weitere verletzt wurden.
Der Schauspieler appellierte an die beteiligten Familien, Besonnenheit und Klugheit zu zeigen, und forderte sie auf, über die Folgen für ihre Kinder und Familien nachzudenken. Er betonte, dass die Reaktion der Polizei unverzüglich hätte erfolgen müssen, und äußerte gleichzeitig die Befürchtung, dass nach dem Abklingen des Medienrummels eine zweite Welle der Gewalt ausbrechen könnte, was er hoffte, dass nicht geschehen würde.
Michalis Aerakis bezog sich auch auf ein Gespräch, das er mit einem Freund über die Bedeutung von Mut geführt hatte, und betonte, dass Mut bedeutet, seinen Fehler einzugestehen und sich bei der Person zu entschuldigen, der man Schaden zugefügt hat.