P. Kammenos: Kommunikation mit dem "Kopf" der kretischen Mafia?

Laut Angaben der griechischen Polizei (EL.AS.) soll der ehemalige Minister Panos Kammenos mit einer Person kommuniziert haben, die als "Kopf" der kretischen Mafia bezeichnet wird. Laut der Fallakte betraf die Kommunikation eine mögliche Vermittlung bei der Wahl eines bestimmten Archimandriten zum Metropoliten.
In der Fallakte heißt es, der Angeklagte habe Panos Kammenos gebeten, bei der Wahl seines Schützlings zum Metropoliten zu vermitteln, woraufhin der damalige Minister geantwortet habe, dass dies geschehen werde, "solange es vom amerikanischen Faktor abhängt".
Darüber hinaus wird in derselben Fallakte auf einen Fall von Eingriffen und Verkäufen von Grundstücken verwiesen, die dem Agia-Triada-Kloster von Chania gehören, sowie auf Erpressungen im Zusammenhang mit der Rückforderung des Grundstücks.
Laut der Fallakte soll der Hotelier mit dem Archimandriten verhandelt haben, um ein Stück des Heiligen Holzes zu erwerben.