Ehemalige Turnerin unter Festgenommenen wegen Telefonbetrugs in Griechenland

Eine 37-jährige ehemalige Kunstturnerin gehört zu den 44 Personen, die wegen Telefonbetrugs festgenommen wurden. Die Athletin soll eine unterstützende Rolle bei der Geldwäsche im Auftrag ihres Bruders gespielt haben, der als Inkassobeauftragter für die Organisation tätig war.
Laut ERT soll die ehemalige Athletin an der Überweisung von Beträgen über Bankkarten beteiligt gewesen sein. Gegen ihren Bruder, der sich als Buchhalter ausgab, um Geld und Wertsachen von den Opfern zu erpressen, wird voraussichtlich ein Haftbefehl erlassen.
Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass die kriminelle Organisation ihr Hauptquartier-Telefonzentrale in Zevgolatio, Korinth, hatte. Darüber hinaus hatten sie operative Zentren in Agia Varvara, Acharnes – Fyli eingerichtet.
Die Mitglieder der Organisation wandten verschiedene Methoden an, wie z. B. die Ausgabe als Angestellte des öffentlichen Sektors, Buchhalter oder sogar Polizisten, um ihre Opfer zu täuschen. Sie verwendeten auch Bankkarten Dritter, um ihre Erlöse zu überweisen.
Bisher wurden 1.089 Betrugsfälle aufgeklärt, wobei der illegale finanzielle Vorteil sich auf mindestens 7.600.000 Euro beläuft.