Spetses 2020: Prozess wegen Mordes, getarnt als Verkehrsunfall

Vor dem Gemischten Geschworenengerichtshof von Piräus wird der Prozess wegen des Mordes an dem 26-jährigen Grigoris Thymaras in Spetses im November 2020 fortgesetzt. Der Angeklagte ist der 27-jährige Sohn eines NTUA-Professors, der zunächst zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.
Der Angeklagte hatte den Vorfall zunächst als Verkehrsunfall gemeldet. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab jedoch eine Wunde durch einen scharfen Gegenstand.
Laut dem erstinstanzlichen Urteil soll der Angeklagte Thymaras nach einer Auseinandersetzung verfolgt und erstochen haben. Anschließend warf er das Motorrad des Opfers zu Boden, um die Behörden zu täuschen.
Der Arzt der Multifunktionsklinik von Spetses stellte die Version des Verkehrsunfalls in Frage, da der Verstorbene eine Wunde durch einen scharfen Gegenstand und keine Abschürfungen aufwies, die mit einem Sturz von einem Motorrad vereinbar wären.
Der Angeklagte bestreitet die Anklage und behauptet, er sei nicht einmal am Tatort gewesen. Der Prozess wird fortgesetzt.