Türkische Mafia-Mitglieder behaupteten, Gülenisten zu sein, wurden aber inhaftiert

Fünf türkische Staatsangehörige, die in Villen in Oropos und Marathonas festgenommen wurden, wurden in Untersuchungshaft genommen, weil sie des Drogenhandels und des illegalen Waffenbesitzes beschuldigt werden. Die Festgenommenen bestritten die Vorwürfe und behaupteten, Geschäftsleute mit legitimen Aktivitäten zu sein, und das beschlagnahmte Geld sei legitimes Einkommen.
Bezüglich der Drogen gaben sie an, dass die 34,5 Gramm Haschisch für den persönlichen Gebrauch bestimmt seien. Darüber hinaus gaben sie an, dass sie die Villen über das Golden-Visa-Programm erworben und als Gülenisten politisches Asyl beantragt hätten.
Die griechischen Behörden hatten diese Männer seit Dezember überwacht, da sie ein luxuriöses Leben ohne erkennbare berufliche Tätigkeit führten. Einer der Festgenommenen, ein 29-jähriger Mann namens Reyiz, soll der Anführer einer großen Bande in der Türkei sein und wird wegen Mordes und anderer Straftaten gesucht. Er hatte auch Kontakte zu kriminellen Gruppen in der Türkei und Spanien.
Während der Operation wurden vier Luxusfahrzeuge beschlagnahmt, darunter ein gepanzerter Mercedes, der derzeit in forensischen Labors untersucht wird. Außerdem wurden handschriftliche Notizen mit Beträgen und Namen gefunden.