Trikala: Aussagen zum Fabrikexplosionsfall Violanta, Ermittlungen in zweiter Fabrik

Die Ermittlungen zu der tödlichen Explosion in der Fabrik Violanta in Trikala werden fortgesetzt, wobei die Direktion der Feuerwehr zur Bekämpfung von Brandstiftungsdelikten (DAEE) zahlreiche Aussagen aufgenommen hat. Der Fabrikbesitzer wird voraussichtlich am Dienstag aussagen und sich wegen schwerer Brandstiftung verantworten müssen.
Gleichzeitig tauchen Fragen zu einer zweiten Fabrik der Violanta-Gruppe in Petroporos, Trikala, auf, wo unbekannte Personen auf dem Gelände Ausgrabungen vorgenommen haben. Die DAEE ist Berichten zufolge in diesem speziellen Fall nicht zuständig.
Die Untersuchung deckt schwerwiegende Sicherheitsmängel in der Fabrik Violanta auf, mit Hinweisen darauf, dass das Propanleck seit Juni bekannt war, aber aufgrund von finanziellen Streitigkeiten nicht behoben wurde. Die Anklage im Zusammenhang mit der Explosion wurde von fahrlässiger Körperverletzung zu einem schweren Verbrechen mit möglicher Absicht hochgestuft.
Laut DAEE war der Propangeruch seit Juni stark, und die Mitarbeiter hatten vor der Gefahr gewarnt. Die Explosion, die durch ein Propanleck verursacht wurde, hatte eine Sprengkraft von 185 kg TNT.
Darüber hinaus sollen die Anlagenstudien der Fabrik gefälscht und die Sicherheitssysteme gefälscht worden sein.