Kontroverse um Nolans 'Odyssey'-Dreharbeiten in der Westsahara

Die Entscheidung von Christopher Nolan, seinen neuen Film 'Odyssey' in Dakhla, Westsahara, einer Region unter marokkanischer Besatzung, zu drehen, hat Kontroversen ausgelöst.
Organisationen, darunter das Internationale Filmfestival der Westsahara (FiSahara), werfen dem Regisseur vor, durch die Produktion des Films in der Region die Beschönigung der Besatzung und die Unterdrückung der indigenen Sahrauis zu fördern.
María Carrión, Geschäftsführerin von FiSahara, erklärte, dass die Dreharbeiten zur Unterdrückung der Sahrauis und dem Versuch beitragen, die marokkanische Besetzung der Westsahara zu legitimieren.
Das Studio Universal beschreibt den Film als einen epischen Actionfilm, aber die Wahl von Dakhla hat Reaktionen hervorgerufen, da die Region von der UNO als 'nicht selbstverwaltetes Gebiet' angesehen wird.
„Odyssey“ soll am 17. Juli 2026 in die Kinos kommen, mit Matt Damon, Tom Holland, Zendaya und anderen in den Hauptrollen.