Griechische Revolution: Dervenakia, Messolongi, Navarino

Seit dem Beginn der Revolution von 1821, die zur Gründung des ersten unabhängigen griechischen Staates im Jahr 1830 führte, sind 205 Jahre vergangen. Drei bedeutende Ereignisse, die den Ausgang des Kampfes bestimmten, waren die Schlacht von Dervenakia (1822), der Exodus von Messolongi (1826) und die Schlacht von Navarino.
Die Rolle der Kirche: Hochrangige Geistliche wie Patriarch Gregor V. wurden gehängt oder abgeschlachtet. Auch zypriotische Erzbischöfe zahlten einen hohen Blutzoll. Die Kirche hatte aufgrund des Erlasses Mohammeds das Recht, ihre alten Güter zu behalten und zu verwalten, die steuerfrei blieben.
Schlacht von Dervenakia: Die Schlacht festigte die Revolution auf dem Peloponnes und hob Kolokotronis hervor. Die Armee von Dramalis wurde besiegt, wobei die Osmanen erhebliche Verluste erlitten.
Exodus von Messolongi: Der Exodus hatte einen starken Einfluss auf die europäische öffentliche Meinung und löste eine Welle des Philhellenismus aus. Trotz des heldenhaften Widerstands fiel die Stadt und viele Einwohner wurden abgeschlachtet.
Schlacht von Navarino: Die Seeschlacht war entscheidend für den Ausgang der Revolution. Die alliierte Flotte zerstörte die türkisch-ägyptische Flotte.