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Arbeitslosigkeit in Griechenland: Beschäftigungsanstieg und Herausforderungen bei den Löhnen

By Staff
Arbeitslosigkeit in Griechenland: Beschäftigungsanstieg und Herausforderungen bei den Löhnen
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Die Arbeitslosigkeit in Griechenland sinkt und erreicht den niedrigsten Stand der letzten Jahre, was darauf hindeutet, dass sich der Arbeitsmarkt allmählich von der Wirtschaftskrise erholt. Das Land steht jedoch weiterhin vor Herausforderungen, wie der hohen Langzeitarbeitslosigkeit in Europa, die bei etwa 5,4 % der Erwerbsbevölkerung liegt.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit fast 22 % weiterhin hoch und liegt damit mehr als doppelt so hoch wie der europäische Durchschnitt. Darüber hinaus hinkt Griechenland bei der Kaufkraft der Löhne hinterher, wobei das durchschnittliche Jahreseinkommen in Kaufkraftstandards (KKS) 20.500 Euro nicht übersteigt.

Flexible Arbeit, wie z. B. Teilzeit- und Saisonarbeit, deckt einen erheblichen Teil der neuen Arbeitsplätze ab, insbesondere in Branchen wie Tourismus und Gastronomie. Es werden auch geografische Ungleichheiten beobachtet, mit höheren Arbeitslosenquoten in Westmakedonien und Teilen Nordgriechenlands.

Da die Inflation bei etwa 3 % liegt, verpuffen die realen Lohnsteigerungen, während hohe Wohn- und Energiekosten die Situation verschärfen. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit führt nicht automatisch zu einem Anstieg des Konsums und des Wachstums.

Quelle: ot.gr

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