Negative Strompreise durch erneuerbare Energien und starke Winde

Am Wochenende verzeichnete der griechische Strommarkt negative Preise auf dem Großhandelsmarkt für acht Stunden in Folge, von 9 Uhr morgens bis 17 Uhr am Sonntag. Der Durchschnittspreis betrug 53 Euro/MWh, mit einem Minimum von -12,92 Euro/MWh.
Ein ähnliches Bild zeigte sich am Freitag und Samstag, und das gleiche Muster setzte sich am Montag fort. Diese Entwicklung hängt mit starken Winden und vermehrter Sonneneinstrahlung zusammen, was die Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien (EE) auf 64 % des Energiemixes steigerte.
Das Überangebot aus EE, kombiniert mit geringer Nachfrage aufgrund von Sommertagen, führte dazu, dass die Preise unter Null fielen. In diesem Zeitraum zahlen die Produzenten für die Einspeisung ihrer Energie in das Netz, während die Lieferanten und einige Großverbraucher eine Vergütung für den Verbrauch erhalten.