Brain Drain: Warum Griechenland Akademiker verliert

In den letzten Jahren ist das Phänomen des Brain Drains in Griechenland wieder aufgetaucht, wobei die Bemühungen, es umzukehren, nicht die erwarteten Ergebnisse bringen. Während europäische Institutionen Akademiker aus den USA anziehen und die politischen Turbulenzen und Finanzierungskürzungen ausnutzen, scheint Griechenland diese Chance zu verpassen.
Universitäten in den Niederlanden, der Schweiz und Belgien schaffen schnelle Verfahren und Garantien für akademische Freiheit, um Professoren anzuziehen. Im Gegensatz dazu bleibt Griechenland in einem System gefangen, dem es an Ressourcen und Strategie mangelt.
Unterfinanzierung der Hochschulbildung, langsame Bewertungsprozesse und niedrige Gehälter sind erhebliche Hindernisse. Das Gehalt eines ordentlichen Professors in Griechenland ist viel niedriger als in anderen europäischen Ländern.
Die Unfähigkeit griechischer Universitäten, Forschung zu betreiben, wirkt sich auch auf die Wirtschaft aus, da keine Verbindung zur Industrie und zu Unternehmen besteht. Griechenland verliert die Wette auf Extrovertiertheit und den Beitrag zur Entwicklung.
Die gegenwärtige Situation, in der amerikanische Universitäten ihr Ansehen verlieren, ist eine Chance, die Griechenland nicht nutzt, da es keine Programme für die Rückführung griechischer Professoren und die Anziehung ausländischer Akademiker geschaffen hat.