63 Millionen Euro Unterstützung für Viehzüchter aufgrund von Zoonosen

Ein Unterstützungspaket von 63 Millionen Euro wird den Viehzüchtern des Landes zur Verfügung gestellt, gemäß einer Gemeinsamen Ministerialentscheidung (JMD), die vom Minister für ländliche Entwicklung und Ernährung, Kostas Tsiaras, und dem stellvertretenden Minister für nationale Wirtschaft und Finanzen, Athanasios Petralias, unterzeichnet wurde.
Die Unterstützung betrifft Schaf- und Ziegenzüchter und zielt darauf ab, die Auswirkungen erhöhter Tierfutterkosten aufgrund von Zoonosen wie der Pest der kleinen Wiederkäuer und der Schafpocken sowie der in den Jahren 2024 und 2025 verhängten Bewegungsbeschränkungen abzudecken.
Begünstigte sind Erzeuger, die im Jahr 2024 Milch an Verarbeitungsbetriebe geliefert, die Viehzählung im Integrierten Veterinärinformationssystem (OPSK) abgeschlossen und für dasselbe Jahr einen Einheitlichen Beihilfeantrag (EAE) gestellt haben. Ausnahmen sind für Inseln ohne Verarbeitungsbetriebe vorgesehen.
Die Höhe der Unterstützung variiert je nach regionaler Einheit und reicht von 4 bis 14 Euro pro Tier.
Kostas Tsiaras erklärte, dass diese Unterstützung eine praktische Maßnahme sei, um betroffenen Viehzüchtern zu helfen, während Christos Kellas betonte, dass die Bereitstellung von bis zu 14 Euro pro Tier ein starkes Signal des politischen Willens sei.
Der Zahlungs- und Kontrollprozess wird von OPEKEPE durchgeführt.