Griechenland: Leistungsbilanzdefizit um 2,2 Milliarden Euro reduziert

Die griechische Wirtschaft hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 eine deutliche Reduzierung des Leistungsbilanzdefizits um 2,2 Milliarden Euro erreicht, wie aus dem Zwischenbericht der Bank von Griechenland (ΤτΕ) hervorgeht. Das Defizit wurde auf 7,0 Milliarden Euro begrenzt.
Die Verbesserung ist hauptsächlich auf den Anstieg der Exporte (insbesondere von Lebensmitteln, Getränken und Tabak), den Anstieg der Tourismuseinnahmen und den Zufluss europäischer Gelder zurückzuführen.
Insbesondere:
- Die Handelsbilanz verbesserte sich aufgrund geringerer Kraftstoffimporte und gestiegener Exporte (5,7 %).
- Die Dienstleistungsbilanz wurde durch einen Anstieg der Reiseverkehrseinnahmen um 9,0 % gestärkt.
- Die Kapitalbilanz verzeichnete einen Überschuss aufgrund der Auszahlung der 5. Tranche des Wiederaufbaufonds (3,1 Milliarden Euro) und der Agrarsubventionen (2,3 Milliarden Euro).
- Die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) blieben mit 8,6 Milliarden Euro auf hohem Niveau.