Griechenland strebt Befreiung von Agrarprodukten von Trump-Zöllen an

Griechenland ist bestrebt, wichtige g.U.-Agrarprodukte wie Olivenöl, Feta-Käse, Oliven, Wein und Joghurt von den von den USA erhobenen Zöllen zu befreien. Das Wirtschaftsteam wartet auf die Formalisierung des EU-US-Abkommens, um bilaterale Gespräche auf europäischer Ebene einzuleiten.
Ziel ist es, negative Auswirkungen auf griechische Erzeuger zu vermeiden und die leicht positive Handelsbilanz mit den USA aufrechtzuerhalten, wo die griechischen Exporte im vergangenen Jahr 2,4 Milliarden Euro gegenüber 2,16 Milliarden Euro amerikanischer Importe betrugen.
Parallel dazu erwägt die Regierung alternative Destinationen wie Indien und den Nahen Osten. Der Minister für Volkswirtschaft und Finanzen, Κυριάκος Πιερρακάκης, erklärte, dass das Abkommen einen Handelskrieg verhindere, die Zollsatz von 15 % jedoch weiterhin belastend sei.
Das staatliche Haushaltsbüro hat eine Studie über die Auswirkungen der US-Zölle auf 20 Exportsektoren erstellt, die 76 % der gesamten Exporte in die USA im Jahr 2023 ausmachten. Es werden gezielte Unterstützung für gefährdete Sektoren, Umlenkung der Exporte und vorübergehende Hilfsmaßnahmen vorgeschlagen.