Griechenland: Die ersten 25 Jahre des 21. Jahrhunderts

Panos Loukakos analysiert die ersten 25 Jahre des Jahrhunderts in Griechenland, beginnend mit dem Optimismus des Jahres 2000 und bis hin zu den heutigen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen.
In den frühen 2000er Jahren trat Griechenland der Eurozone bei und erlebte die Umsetzung großer Projekte wie den Flughafen „Eleftherios Venizelos“ und neue Straßenachsen. Die Olympischen Spiele 2004 brachten notwendige Lösungen für langjährige Probleme.
Das Wirtschaftswachstum basierte jedoch auf Krediten, was zu einer Immobilienblase und einem Anstieg der Importe ohne entsprechenden Anstieg der Produktion führte. Nach den Wahlen 2004 und 2007 wurden die Grundlagen für die wirtschaftliche Destabilisierung und den Anstieg der öffentlichen und privaten Schulden gelegt.
Griechenland wandte sich an die europäischen Unterstützungsmechanismen und unterzeichnete drei Memoranden (2010, 2012, 2015) in Höhe von insgesamt 300 Milliarden Euro. Die Maßnahmen der Memoranden führten zu einer Verschlechterung des Lebensstandards und einem Rückgang der Kaufkraft.
Heute entstehen neue Protestbewegungen aufgrund von Problemen wie Abhörmaßnahmen, Tempi, OPEKEPE und hohen Preisen, die an den Zeitraum 2010-2015 erinnern.